Österreichische Bundespräsidentenwahl die Dritte

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Ich war doch bei der Wahl und habe für den Pseudogrünen gestimmt. Wenn man schon Scheisse fressen muss dann sollte man sich wenigstens entblöden und sich den kleineren Scheisshaufen aussuchen. Ausserdem hat der schamlose Wahlanfechtungszirkus in mir den Verdacht geweckt dass die österreichischen Rechten wesentlich mehr vorhaben als einfach nur den Bundespräsidenten zu stellen – nämlich das konkrete und gezielte Hinarbeiten auf einen autoritären Staat.

Wir sind also noch einmal von der Klinge gesprungen. (Was hoffentlich bei der nächsten Nationalratswahl auch so sein wird.) Aber eines hat die Rechte leider erreicht: Eine riesige Menge an kostbarer Zeit und Power, die dringend für die Rettung der Welt benötigt wird und dafür, dass endlich ALLE ein gutes Leben haben, geht für den Kampf gegen Rechts drauf. Was fatal ist, weil so viel Zeit haben wir nicht mehr.

Ein Gedanke zu „Österreichische Bundespräsidentenwahl die Dritte“

  1. Hallo Charybdis!
    Ich sehe das genauso, man hat an der Schärfe und Direktheit der Wortmeldungen vom rechten Lager und an der Offensichtlichkeit des Rechtsextremismus zugelegt. Ich finde das gefährlich. Das was uns hilft ist, dass wir 1. jetzt eine Verschnaufpause haben und 2. dass die Linke sich gut überlegen muss, wie sie sich zusammenrauft und das Niveau der Rechten Recken nicht erreicht bzw. sich friedlich ausdrückt, ohne sich etwas gefallen zu lassen.
    LG
    Irene

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